
Wenn Journalisten in unserer rasant vernetzten Welt erst einmal anfangen zu recherchieren, bleibt wenig geheim. So haben jetzt auch norwegische Zeitungen schnell Licht in das Dunkel von Mette-Marits (38) heimlicher Indienreise gebracht.
Demnach ist die Kronprinzessin keineswegs nur mit ihrer „Leibgarde“ in Kaschmir auf dem Dach der Welt unterwegs, sondern in Begleitung einer Amerikanerin, die Meditationslehrerin ist und sich der buddhistischen Lehre verschrieben hat.
Mette-Marit und Sharon Kelly, so heißt die Dame mit ausgeprägter spiritueller Neigung, sollen Freundinnen sein. Die Amerikanerin will der Kronprinzessin angeblich helfen, durch Meditation zu erweiterten inneren Einsichten zu gelangen, heißt es sinngemäß in der Osloer Presse.
Generell nicht anstößig, doch einigen Norwegern erscheint diese Nähe ihrer künftigen Königin zu einer Frau, die gewerbsmäßig in einem Zentrum für Meditation in Massachusetts arbeitet, äußerst suspekt.
Sie sehen in solch einer engen Verbindung Gefahren, weil sie fürchten, Kronprinzessin Mette-Marit könnte möglicherweise bei der Suche nach Erleuchtung gutgläubig Intimes aus ihrer Ehe und aus der Königsfamilie und Geheimes zu Staatsangelegenheiten ausplaudern.
Ein Risiko, das nicht von der Hand zu weisen ist, denkt man an den Wunderheiler Rasputin, der Russlands letzte Zarin Alexandra verdächtig in seinen Bann zog oder an die Gesundbeterin Gret Hofmanns, die Hollands frühere Königin Juliana derart vereinnahmt hatte, dass in unserem Nachbarland eine Staatskrise drohte.
Zwar glaubt in Norwegen derzeit keiner, dass sich solche Dramen heutzutage wiederholen können, doch es droht anderes Ungemach, wie königliche Fans zu bedenken geben. Sie sagen: „Man braucht nur an Prinzessin Diana (†1997) zu denken. Die vertraute sich in ihrer seelischen Not reihenweise ominösen Therapeuten, Wahrsagerinnen und Beratern an, die später allesamt ihr Vertrauen missbrauchten und durch Enthüllungsbücher und Talkshow-Auftritte Zigtausende scheffelten.“
Kronprinzessin Mette-Marit: Ihr schwerer Weg ins Glück
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Kronprinzessin Mette-Marit: Ihr schwerer Weg ins Glück
Mette-Marit, unsere Traum-Prinzessin.
Liebe ist, wenn aus einem wilden Aschenputtel die Prinzessin der Herzen wird. Ein bisschen klingt es wie ein Märchen: Denn Mette-Marits Leben stand zunächst unter keinem guten Stern.
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (36) ist erfolgreich und führt heute ein wunderbares Leben.
Doch kaum jemand ahnt, welche harten Zeiten sie durchmachen musste...
Vor laufenden Kameras legte Mette-Marit ein Geständnis ab. Sie sagte: „Ich habe sehr ausschweifend gelebt – und da waren auch Drogen.“ Sie habe ein Leben „jenseits des Akzeptierten“ geführt und diese Erfahrungen „teuer bezahlt“, sagte sie. Und: „Ich kann sie nicht ungeschehen machen. Manchmal wünschte ich, ich könnte es.“
Mette-Marit war 11 Jahre alt, als ihre Eltern sich scheiden ließen. Ihr fehlte die Geborgenheit einer Familie, sie war verzweifelt auf der Suche nach neuem Halt, schlug mehr als einmal über die Stränge.
Mette-Marit wurde von ihrem damaligen Freund Morten Borg schwanger. Mett-Marit brachte Sohn Marius (heute 14) zur Welt. Die Beziehung zerbrach.
Sie brach ein Studium ab, jobbte – mal als Kellnerin, mal als Verkäuferin. Sohn Marius zog sie allein groß. Mette, das wilde Mädchen. Am liebsten feierte sie. Ein Leben ohne Ziel, im Zweifel lieber auf dem Sofa mit einer Tüte Chips als in der Uni. Als die Liebe zu Haakon bekannt wurde, spotteten Party-Freunde: „Wie kann eine Königin werden wollen, die mit einem Abwasch überfordert ist …“
Auf einem Musikfestival in Kristiansand lernt Mette-Marit Kronprinz Haakon kennen.
Als sie
Haakon begegnete, wollte sie wieder in Oslo studieren. Aber wo sollte sie wohnen? Haakon sagte: „Du kannst bei mir einziehen!“
Es gab Zweifel, aber die Liebe siegte. Haakon sagte in seiner Rede beim Hochzeitsmahl: „Liebe
Mette-Marit. In deiner Seele strahlt das Licht. Ich war noch nie so schwach und nie so stark. Mette-Marit, ich liebe dich.“
Es gab Zweifel, aber die Liebe siegte. Haakon sagte in seiner Rede beim Hochzeitsmahl: „Liebe Mette-Marit. In deiner Seele strahlt das Licht. Ich war noch nie so schwach und nie so stark.
Sie sind acht Jahre verheiratet, glücklich! Mette-Marit ist fleißig – alle lieben sie. Sie sagt: „ Haakon gibt mir die Kraft. Er ist einer der offensten Menschen, die ich kenne, frei von Vorurteilen. Er hat eine starke innere Moral. Ich strenge mich jeden Tag an, mit ihm zusammen ein guter Mensch zu sein.“ Ein Glück, an das niemand glaubte.
Mette-Marit und Haakon bei der Hochzeit von Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel.
Mette-Marit und Kronprinz Haakon mit ihren Kindern.
Mette-Marit und Kronprinz Haakon.
Mette-Marit in einem hübschen gelben Kleid.
Mette-Marit und Kronprinz Haakon bei der Hochzeit von Victoria und Daniel.
>> Fotos von Daniel & Victorias Traumhochzeit
Mette-Marits soziales Engagement: Hut ab: Sie findet aufgrund ihres klugen sozialen Engagements weltweit Anerkennung.
Angela Merkel, Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon von Norwegen auf einem Marktplatz in Stralsund.
Von links nach rechts: Maxima mit Kronprinz Willem-Alexander, Kronprinzessin Mette-Marit mit Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Victoria mit Prinz Daniel beim Geburtstag von Dänemarks .
25. August 2001: Der innige Hochzeitskuss.
Veröffentlicht in WUNDERWEIB





















